Hoffmann & Co

1889 – 1945 | Bunzlau, Schlesien | jetzt „Boleslawiec“, Polen

Hoffmann & Co Marke 1910
Hoffmann & Co Marke ab 1910

Am 1. 6. 1889 gründeten Kaufmann Heinrich Julius Hermann Hoffmann, der Sohn eines Schmiedemeisters aus Altenhorn, Kreis Goldberg-Haynau, und der Eisengießereibesitzer Pluskal die Bunzlauer Tonröhren und Chamottefabrik Hoffmann & Co.

Der Aufbau der Fabrik begann mit der Errichtung eines Gebäudes für die Tonzubereitung und die Röhrenpresse; daran angebaut ein Kessel- und Maschinenhaus für die Dampfmaschine mit 55 Pferdestärken und daneben ein Haus mit zwei Brennöfen von je 9 Tonnen Fassungsraum.

Hoffmann & Co Marke 1935-45
Hoffmann & Co Marke 1935-45

An die Stelle des Teilhabers trat im Jahr 1892 Max Taemmer und nach dessen Tod 1913 die Gattin des Gründers, Frau Martha Hoffmann. Ihr Sohn, Kurt Hoffmann, der mit der Tochter Käthe des Bunzlauer Kreisbaurats Georg Spohn verheiratet war, übernahm die Firma nach des Vaters Tode 1929 und war nach dem Ableben der Mutter alleiniger Inhaber bis zum Verlassen der Heimat 1945. Die technische Leitung lag bis 1917 in den Händen des Bauingenieurs Kranzfelder; von 1921 bis 1945 war Paul Weiland Betriebsleiter.

Hoffmann & Co Bunzlau Fabrikgebäude
Hoffmann & Co Bunzlau Fabrikgebäude

In den nächsten Jahren wurde die Anlage unabläßig erweitert, immer größere Öfen wurden gebaut mit mehr und größeren Brennkammern; die Maschinen wurden ständig vermehrt, vergrößert und verbessert. Nach dem ersten Weltkrieg wurden der gesammte Maschinenpark und alle Brennöfen auf den neuesten Stand der Technik gebracht.

Quelle: Käthe Hoffmann geb. Spohn

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