Bunzlauer Ton

Im Jahr 1680 entdeckte man, daß sich der in Bunzlau gefundene Steinzeugton bis ca. 1340 Grad brennen ließ und somit feuerfest wurde. Der im Bunzlauer-Naumburger Tonbecken geförderte Ton galt im gebrannten Zustand als hochgebrannte Irdenware. Dieser Scherben war trotz hoher Brenntemperatur nicht gesintert, also noch etwas porös und konnte dadurch Temperaturwechsel gut überstehen.

Die aufgeschmolzene Lehmglasur – ursprünglich reiner niedrigschmelzender rotbrauner Lehm – machte die Keramik dicht für alle Arten von Flüssigkeiten. Dem aus dem Dorf Uttig stammenden Töpfermeister Johann Gottlieb Altmann gelang um 1840 ein entscheidender Durchbruch mit der Erfindung der bleifreien Feldspatglasur. Während in anderen europäischen Töpfergegenden noch lange Zeit viel Blei verwendet wurde, war die frühzeitige Bleifreiheit der verwendeten Glasuren ein wesentlicher Beitrag zum großen Erfolg der Bunzlauer Keramik.

Das Bunzlauer Feinsteinzeug wird geformt, getrocknet und bei 600 Grad gebrannt. Dann erfolgt das Auftragen der verschiedenen Muster mit der einzigartigen Schwämmel bzw. Stempeltechnik auf dem weißen Beguß. Nun wird das Gefäß mit einer durchsichtigen Feldspatglasur überzogen und anschließend mit ca. 1300 Grad zum zweiten Mal gebrannt.

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